zu 3) Reinigungsmöglichkeit
Verschmutztes Oberflächenwasser, verstreutes Wägegut wie Sand, Kunstdünger (fest oder flüssig), Mais usw. dringen im Laufe der Zeit meist in größeren Mengen durch den Spalt zwischen Grube und Waagenbrücke in die Waagengrube ein. Reichlich versetzt mit Exkrementen von Nagern, wie Mäuse und Ratten, sowie Würmern in Massen bilden sich Gase. Dies stellt einen reichlichen Nährboden für Keime und Krankheitserreger dar.
Eine häufige Reinigung ist zwingend erforderlich, um den einwandfreien Betrieb der Waage aufrecht erhalten zu können.
Waagengruben mit einer Tiefe unter 80 cm machen eine ordentliche Reinigung bei eingebauter Waagenbrücke fast unmöglich. Die Reinigungskraft kann hierbei nur liegend arbeiten. Ein Eimer, als Traggefäß, lässt sich nur erheblich eingeschränkt füllen.
Das Ausspritzen der Grube mittels Hochdruckreinigern ist hierbei kritisch. Zum einen sind anschließend die Typenschilder der Wägezellen oftmals nicht mehr leserlich oder Eichmarken gelöst, zum anderen kann der Abfluss verstopfen.
Absaugfahrzeuge oder -geräte verfügen nicht über Schläuche, die so flexibel sind, um in jede Ecke der Waagengrube zu gelangen.
Die teuerste Möglichkeit der Reinigung wäre das Aus- und Wiedereinbauen der Waagenbrücken mit Kränen.
Informieren Sie sich selbst vor Ihrer Entscheidung und begehen, bzw. „bekriechen“ Sie die verschiedenen Waagentypen!
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